Nein! Hiervon ist dringend abzuraten! Sie müssen sich vergegenwärtigen, dass auf der Gegenseite im Regelfall ebenfalls Profis sitzen, deren Ziel es ist, die Ansprüche ihrer Mandantschaft bestmöglich durchzusetzen. Insbesondere die Abgabe der vorformulierten Unterlassungserklärung birgt besondere Gefahren. So sind in diesen Unterlassungserklärungen häufig Verpflichtungen enthalten, die über die eigentliche Rechtsverletzung, d.h. den eigentlichen Vorwurf, weit hinausgehen. Haben Sie die vorformulierte Unterlassungserklärung, möglicherweise auch mit einer sogenannten Kostentragungsvereinbarung unterzeichnet, kann dies als Schuldanerkenntnis gewertet werden, sodass Sie sich letztendlich gegen die Forderung in einem gerichtlichen Verfahren überhaupt nicht mehr wehren können.

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